NVIDIA Omniverse Training – Effiziente Pipelines in 3D-Projekten

Omniverse Kursreihe – Visualisierung, Simulation, Entwicklung

Erleben Sie NVIDIA Omniverse – die revolutionäre Plattform für gemeinsames 3D-Design – in einer umfassenden Schulung von den Grundlagen bis zum professionellen Einsatz. Diese mehrteilige Kursreihe richtet sich an 3D-Artists, Industrieanwender, Entwickler, Architekten und Designer gleichermaßen.

Von ersten Schritten in der Omniverse-Oberfläche bis hin zur Erstellung komplexer digitaler Zwillinge decken wir alle Facetten ab. Lernen Sie, wie Omniverse lineare Workflows ablöst und eine live-synchronisierte Zusammenarbeit über verschiedene Anwendungen ermöglichtasus.com.

Sie entdecken praxisnah die Möglichkeiten der Echtzeit-Collaboration im Team, der fotorealistischen Visualisierung und des hochrealistischen Renderings.

Außerdem zeigen wir, wie Sie eigene Materialien und Beleuchtungen perfekt inszenieren und Omniverse nahtlos mit Tools wie Blender, Maya, Revit und vielen weiteren verbinden.

Ob Designprüfung in Echtzeit, Simulation ganzer Anlagen oder die Entwicklung maßgeschneiderter Pipeline-Tools – nach dieser Schulung beherrschen Sie Omniverse in allen wichtigen Einsatzszenariendeveloper.nvidia.comsimio.com.

Steigen Sie ein in die Zukunft der 3D-Entwicklung und Collaboration!

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Firmentrainings für NVIDIA Omniverse

Wir bringen Omniverse direkt in Ihr Unternehmen: maßgeschneiderte Workshops, abgestimmt auf Ihre Prozesse, Datenformate und Ziel­setzungen.

Ob Echtzeit-Collaboration, digitale Zwillinge oder Pipeline-Integration – unsere Trainer entwickeln praxis­bezogene Übungen an Ihren eigenen Projekten, schulen Ihr Team vor Ort oder remote und liefern sofort anwendbare Workflows für effiziente 3D-Entwicklung im gesamten Unternehmen.

Wir begleiten Sie vom Einstieg, Grundlagen, Fortschritt bis zum Profi.

Lernziel:

Nvidia Omniverse Schulung

Kurzbeschreibung: Dieses Einstiegsmodul führt in die NVIDIA Omniverse Plattform ein und richtet sich an alle Zielgruppen ohne Vorkenntnisse. Die Teilnehmer lernen die grundlegenden Konzepte und Werkzeuge kennen, um in Omniverse erste eigene 3D-Szenen zu erstellen und in Echtzeit zusammenzuarbeiten. Es werden die Kernkomponenten (z. B. Nucleus-Server, USD-Datenformat) erklärt und ein Überblick über die Möglichkeiten der plattformübergreifenden 3D-Workflows gegeben developer.nvidia.comasus.com. Nach diesem Modul haben die Teilnehmer ein solides Fundament, um mit Omniverse sicher zu arbeiten.

Typische Lerninhalte (Auszug):

  • Einführung in Omniverse: Überblick über die Plattformarchitektur und ihre Schlüsselkomponenten (Nucleus, Connectors, Kit, Simulation, RTX). Verständnis, wofür Omniverse genutzt wird (virtuelle Zusammenarbeit, Echtzeitsimulation, fotorealistische Inhalte erstellen).
  • Installation und Einrichtung: Omniverse Launcher installieren, erforderliche Hardware/Software Voraussetzungen prüfen. Einrichtung eines lokalen Nucleus-Servers zur Datenablage und Collaboration.
  • Grundlagen Universal Scene Description (USD): Konzept des USD-Formats als Datenbasis für 3D-Szenen verstehen (Layer, Komposition) – USD ermöglicht kollaboratives und verlustfreies Editieren von Szenen.
  • Omniverse Create Basisfunktionen: Navigation in der Benutzeroberfläche, Importieren von 3D-Modellen, Platzieren und Transformieren von Objekten. Einfaches Material- und Licht-Beispiel (z. B. einem Objekt ein Material zuweisen, Grundbeleuchtung setzen).
  • Echtzeit-Zusammenarbeit kennenlernen: Demonstration der Live-Sync-Funktion – mehrere Nutzer oder Anwendungen (z. B. Omniverse Create und Blender) verbinden sich zum selben Nucleus-Projekt und sehen Bearbeitungen in Echtzeit. Grundlagen der Rechteverwaltung und Zusammenarbeit im Team.
  • Erste Pipeline-Integration: Import und Export von Inhalten aus einer DCC-Software (z. B. Blender oder Maya) über einen Omniverse Connector. Die Teilnehmer üben, wie Omniverse in vorhandene Workflows integriert werden kann, indem bestehende Assets ins USD-Format konvertiert und in Omniverse weiterbearbeitet werden.

Zielgruppe: Einsteiger in Omniverse – 3D-Artists, Designer, Architekten, Entwickler und alle, die einen umfassenden ersten Einblick suchen.

Kurzbeschreibung: In diesem Modul vertiefen die Teilnehmer ihre Kenntnisse und lernen fortgeschrittene Funktionen von Omniverse kennen.

Der Fokus liegt auf professionellen Arbeitsabläufen: komplexere Szenenzusammenstellung, qualitativ hochwertige Visualisierungen und effektive Zusammenarbeit im Team.

Die Lernenden verbessern ihre Fähigkeiten im Umgang mit Materialien, Beleuchtung und Rendering und verstehen, wie Omniverse als zentrale Plattform umfangreiche 3D-Workflows und Multi-User-Projekte unterstützt.

Typische Lerninhalte (Auszug):

  • Erweiterte Szenenerstellung mit USD: Nutzung von USD-Layern, Referenzen und Varianten, um große Szenen strukturiert aufzubauen. Änderungen werden nicht-destruktiv vorgenommen und verschiedenen Team-Mitgliedern zugewiesen. So lernen die Teilnehmer, paralleles Arbeiten an einem Projekt zu organisieren (z. B. Architekturmodell mit separaten Varianten für Entwurfsversionen).
  • Material- und Lichtsetup: Vertiefung ins physikalisch basierte Rendering. Erstellung eigener Materialien mit NVIDIA MDL (Material Definition Language) – z. B. verschiedene Oberflächen, Transparenzen oder Emission. Einsatz von Omniverse-Materialbibliotheken und Integration externer Materialien (Substance & Co.). Fortgeschrittene Beleuchtungstechniken: Umgebungslicht mit HDRI-Karten, Sonnen- und Himmelssysteme für Außenvisualisierungen, künstliche Lichtquellen für Innenräume. Ziel ist es, realistische Materialien und Beleuchtungen aufzubauen, die in der Echtzeit-Engine korrekt aussehen.
  • Rendering & Visualisierung: Nutzung des RTX-Renderers in Omniverse für hochwertige Ergebnisse. Unterschiede zwischen Echtzeit-Raytracing und Pfadtracing verstehen und anwenden – z. B. interaktive Vorschau vs. hochauflösende Offline-Renderings. Optimierung von Render-Einstellungen (Anti-Aliasing, Denoising, GI-Settings) für bestmögliche Bildqualität. Export von Renderings (Bild und Video), ggf. auch 360°-Panoramen oder VR-Szenen.
  • Teamwork und Versionsverwaltung: Einrichtung fortgeschrittener Collaboration-Workflows. Mehrere Benutzer bearbeiten gleichzeitig unterschiedliche Aspekte einer Szene (Modellierung, Material, Animation) dank Nucleus-Server und sehen die Änderungen live. Vermittlung von Best Practices zur Versionskontrolle mit USD (z. B. Snapshots, Dateiversionen) und zum Konfliktmanagement, falls Änderungen kollidieren.
  • Pipeline-Integration vertiefen: Einsatz verschiedener Omniverse Connectoren im Arbeitsalltag. Die Teilnehmer üben, zwischen Omniverse und Tools wie 3ds Max, Maya oder Revit zu wechseln. Beispiel: Ein Architekt modelliert in Revit, ein Designer fügt parallel in Omniverse Materialien hinzu – Änderungen synchronisieren sich automatisch. Diskussion von Workflows, in denen Omniverse als Hub zwischen CAD-, DCC- und Visualisierungs-Software dient.
  • Grundlagen der Simulation: Ausblick auf Simulationsmöglichkeiten in Omniverse (Vorbereitung auf Modul 5). Einfache Physik-Effekte wie Gravitation und Kollision (NVIDIA PhysX) werden an Objekten demonstriert. Die Teilnehmer bekommen ein Gefühl dafür, wie dynamische Simulationen und digitale Zwillinge mit Omniverse umgesetzt werden können, um im nächsten Schritt tiefer einzusteigen.

Zielgruppe: Fortgeschrittene Anwender, die Modul 1 abgeschlossen haben oder vergleichbare Grundlagen kennen. Geeignet für erfahrene 3D-Artists, Visualisierer, technische Fachleute und Entwickler, die komplexere Projekte in Omniverse umsetzen möchten.

Kurzbeschreibung: Dieses Spezialisierungsmodul richtet sich an technische Leiter, Pipeline-Ingenieure und alle Anwender, die Omniverse als zentrales Kollaborations- und Pipeline-Tool einsetzen möchten. Im Mittelpunkt steht die Einrichtung unternehmensweiter Workflows: Multi-User-Echtzeit-Zusammenarbeit über verteilte Standorte hinweg und nahtlose Integration von Omniverse mit branchenüblichen Anwendungen (z. B. Blender, Maya, Revit, Unreal Engine). Die Teilnehmer lernen, einen effizienten Daten-Pipeline mit USD aufzubauen und Omniverse Nucleus für die Teamarbeit zu optimieren.

Typische Lerninhalte (Auszug):

  • Omniverse Nucleus in der Praxis: Vertiefte Konfiguration des Nucleus-Servers für Teamprojekte. Nutzer- und Rechteverwaltung, Projektstruktur auf dem Server, Synchronisation großer Datenmengen. Tipps zur Performance-Optimierung bei vielen gleichzeitigen Nutzern und zur Skalierung (lokaler Server vs. Enterprise-Deployment vs. Cloud-Nucleus).
  • Fortgeschrittene USD-Workflows: Best Practices, um USD als Pipeline-Format einzusetzen. Aufteilen von Projekten in Unter-Szenen und Layer, Nutzung von Varianten für unterschiedliche Entwurfsstände oder Kundenversionen. Die Teilnehmer üben kollaboratives Arbeiten mit komplexen USD-Szenen und lernen, Änderungen über Layer gezielt ein- und auszublenden, um Workflow-Konflikte zu minimieren.
  • Omniverse Connectors & Live Sync: Einrichtung und Nutzung von Connectoren für verschiedene DCC- und CAD-Programme. Schritt-für-Schritt: z. B. Live-Sync zwischen Autodesk Maya und Omniverse Create herstellen, Änderungen an einem Modell in Maya erscheinen sofort in Omniverse und umgekehrt. Ähnliche Workflows werden für Blender, Revit, 3ds Max etc. gezeigt. Behandlung von Dateiformaten (USD, USDA, USDC) und Materialformaten (MDL) beim Datenaustausch.
  • Cross-Tool Collaboration Szenarien: Praxisnahe Übungen, in denen unterschiedliche Rollen parallel an einem Projekt arbeiten. Beispiel: Ein Industrie-Designer arbeitet in SolidWorks/Creo, ein Animator in Blender – beide verbinden sich via Omniverse, um ein Produktdesign gleichzeitig zu entwickeln. Demonstration, wie Omniverse lineare Pipeline-Prozesse ablöst und zu einem parallelen Workflow transformiert.
  • Pipeline-Automatisierung: Einblick in Skripting-Möglichkeiten zur Automatisierung wiederkehrender Pipeline-Schritte. Verwendung von Python-Skripten oder Omniverse-Tools, um z. B. nächtliche Builds eines Szenenstands als USD zu generieren oder Renderings automatisiert abzulegen. Integration von Versionsverwaltungssystemen (Git/LFS) in Kombination mit Omniverse-Daten, um Änderungen nachvollziehbar zu halten.
  • Enterprise-Integration: Diskussion, wie Omniverse in bestehende Unternehmens-Infrastrukturen passt. Anbindung an PDM/PLM-Systeme, Datenbrücken zu game engines (Unity, Unreal) und anderen Plattformen via Omniverse. Vorstellung der Omniverse Enterprise Lösung für große Teams (Skalierbarkeit, Support, Lizenzen) als Ausblick.


Zielgruppe: IT-/Pipeline-Verantwortliche, Technical Directors, Entwickler und fortgeschrittene Anwender, die Omniverse in bestehende Produktions-Umgebungen integrieren und umfangreiche Multi-User-Projekte managen möchten.

Kurzbeschreibung: Dieses Modul spricht besonders 3D-Artists, Visualisierungsexperten, Designer und Architekten an, die Omniverse für hochqualitative Visualisierungen einsetzen wollen. Behandelt werden fortgeschrittene Techniken, um Szenen fotorealistisch darzustellen – von realistischer Materialgestaltung über komplexe Lichtsetzung bis hin zum Erzeugen beeindruckender Renderings oder Echtzeit-Präsentationen. Die Teilnehmer lernen, Omniverse als Visualisierungswerkzeug in ihrem Fachgebiet einzusetzen (z. B. Architektur-Visualisierung, Produktdesign, Medienproduktion) und das volle Potenzial des RTX-Renderers auszuschöpfen.

Typische Lerninhalte (Auszug):

  • Physikalisch korrekte Materialien: Aufbau komplexer Shader-Netzwerke mit MDL. Erstellen maßgeschneiderter Materialien (z. B. Glas mit Brechung, Autolack mit Mehrschicht-Effekt, Hautshader für Charaktere). Nutzung von Texturen und Normal Maps, Anpassung von Eigenschaften wie Roughness, Clearcoat, Subsurface Scattering etc. Import von Materialien aus Substance oder V-Ray in Omniverse und Validierung der Darstellung.
  • Licht- und Szenensetting: Vertiefte Lichttechnik für unterschiedliche Anwendungsfälle. HDRI-Umgebungslichter für realistische Außenbeleuchtung, Sonnenstand und Himmel für Tageslichtsimulation in der Architektur, IES-Lichtprofile für Innenraum-Spots in der Produktpräsentation. Kombination verschiedener Lichtquellen (Flächenlichter, Punktlichter, Emissive Materialien) für stimmige Szenen. Umgang mit globaler Beleuchtung und Schatten in Echtzeit.
  • Kameraführung und Animation: Einsatz virtueller Kameras in Omniverse – Einstellungen wie Tiefenschärfe, Brennweite, Belichtung zur fotorealistischen Inszenierung. Animieren von Kamerafahrten oder Objekten für kurze Sequenzen. Einführung in Omniverse Machinima oder ähnliche Tools, um Storytelling-Aspekte (für z. B. Marketing-Videos oder Design-Präsentationen) einzubinden.
  • High-End Rendering mit RTX: Optimierung von Einstellungen für End-Renderings. Nutzung des Path-Tracing-Modus für unübertroffene Bildqualität – Verständnis der Einflüsse von Samples, Light Bounces und Denoiser. Render-Layers oder -Passes verwenden (z. B. Tiefenpass, Maske) für die Nachbearbeitung. Export von Bildserien und Video-Renderings in 4K+ Auflösung. Vergleich der Renderzeiten und Qualitätsunterschiede zwischen RTX-Echtzeit und Offline-Rendering, um je nach Projekt das richtige Setup zu wählen.
  • Interaktive Präsentationen: Vorbereitung von Szenen für Live-Präsentationen oder VR. Einsatz von Omniverse View (Presenter) für geführte Rundgänge durch ein Modell in Echtzeit, ggf. mit VR-Brille für immersive Erfahrungen. Tipps, wie man Kunden oder Teammitgliedern Designs live in Omniverse präsentieren kann, um Feedback in Echtzeit einzuholen.
  • Praxisprojekte aus verschiedenen Branchen: Anwendungsbeispiele – z. B. Architekten bereiten ein Gebäude in Omniverse so auf, dass Materialien, Beleuchtung und Umgebung dem realen Vorbild entsprechen (Digital Twin der Architektur) und präsentieren es dem Bauherrn interaktiv. Ein Produktdesigner erstellt mit Omniverse ein Portfolio-Rendering eines neuen Produkts unter unterschiedlichen Beleuchtungsbedingungen. Ein VFX-Artist experimentiert mit Omniverse als prä-vis Tool, um in Echtzeit mit Regisseuren am Set Designs abzustimmen.

Zielgruppe: Kreative Profis – insbesondere 3D-Grafiker, Visualisierungsspezialisten, Architekten, Produktdesigner – die ihren Workflow für Rendering und Visualisierung optimieren möchten. Auch geeignet für alle, die in Modul 2 Gefallen an der Visualisierung gefunden haben und nun tiefer einsteigen wollen.

Kurzbeschreibung: Dieses Modul ist zugeschnitten auf Industrieanwender, Ingenieure, Simulationsspezialisten und Entwickler, die Omniverse für Simulationen und digitale Zwillinge einsetzen möchten. Die Teilnehmer erfahren, wie man mit Omniverse komplexe Systeme abbildet und interaktive, physikalisch korrekte Simulationen erstellt – von Fertigungsanlagen über Robotik-Simulation bis hin zu Smart Cities. Omniverse dient hier als Plattform, die analytische Präzision mit visuellem Realismus vereint, um Szenarien in Echtzeit zu testen und zu optimieren.

Typische Lerninhalte (Auszug):

  • Physik-Simulation in Omniverse: Einführung in die Physik-Engine (NVIDIA PhysX, Flow, Blast). Die Teilnehmer lernen, Objekten physikalische Eigenschaften zuzuweisen (Masse, Reibung, Gelenke) und Simulationen zu starten – z. B. eine Maschine mit beweglichen Teilen oder das Verhalten von Fahrzeugen auf unterschiedlichen Untergründen. Auch Partikelsimulation (Flüssigkeiten, Rauch) wird angeschnitten, um Umwelteffekte abzubilden.
  • Aufbau eines Digital Twin: Konzept eines digitalen Zwillings erläutern – die virtuelle Darstellung eines realen Systems. Praxisübung: eine Produktionsanlage oder ein Logistikprozess wird in Omniverse virtuell nachgebaut. Anbindung an Echtzeit-Daten (simulierte Sensordaten oder Live-Datenströme) zeigt, wie der digitale Zwilling auf Eingaben reagiert. So können Teilnehmer erleben, wie Omniverse genutzt wird, um Betriebsszenarien durchzuspielen und What-if-Analysen durchzuführen.
  • Omniverse Isaac Sim Basics: Vorstellung des Omniverse-Moduls für Robotik und autonome Maschinen. Die Teilnehmer bekommen Einblick in die Robotersimulation – z. B. Import eines Roboterarms oder fahrerlosen Transportsystems, Pfadplanung und Kollisionserkennung in Omniverse. Mögliche Integration von KI-Modellen (aus dem NVIDIA Isaac SDK) zur Steuerung der simulierten Roboter. Anwendungsfall: Testen eines Roboters in der virtuellen Fabrik bevor er real eingesetzt wird.
  • Visualisierung technischer Simulationen: Nutzung der hochauflösenden Grafik von Omniverse, um Simulationsergebnisse verständlich zu machen. Beispielsweise können Ergebnisse aus einer externen Simulationssoftware (etwa Simio, Matlab) in Omniverse visualisiert werden – photorealistische 3D-Simulationen helfen, komplexe Daten greifbar zu machen. Die Teilnehmer lernen, wie man Datensätze in Animationen, Diagramme oder Farbcodierungen innerhalb der 3D-Szene übersetzt (z. B. Heatmaps für Maschinenauslastung in einem Fabrikmodell).
  • Optimierung und Validierung: Einsatz von Omniverse zur Validierung von Entwürfen und Abläufen. Durch das Testen im digitalen Zwilling können noch vor dem Bau/Inbetriebnahme Fehler erkannt und behoben werden. Die Teilnehmer üben, Parameter zu verändern und die Auswirkungen im Modell zu beobachten (z. B. Taktzeiten in einer Montagestraße variieren und Engpässe identifizieren). Diskussion von Erfolgsgeschichten, in denen Omniverse bei der Produktentwicklung oder Anlagenplanung Zeit und Kosten gespart hat.
  • Branchenübergreifende Beispiele: Vorstellung diverser Digital-Twin-Anwendungsfälle: Fertigungsindustrie (virtuelle Fabrik), Architektur/Smart Building (Gebäudesteuerung und -überwachung in 3D), Automotive (Fahrzeugsimulation und Tests in virtuellen Proving Grounds), Energie (Kraftwerks- oder Netz-Simulation) u.v.m. – um den Teilnehmern Inspiration für den eigenen Einsatz zu geben.

Zielgruppe: Ingenieure, technische Planer, Forschungs- und Entwicklungs-Teams, sowie Entwickler, die Simulationsprojekte oder digitale Zwillinge umsetzen möchten. Teilnehmer sollten zuvor mind. Modul 2 besucht haben, um mit Omniverse souverän umgehen zu können.

Kurzbeschreibung: Dieses Modul richtet sich an Entwickler und technisch versierte Anwender, die Omniverse an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen oder in bestehende Software integrieren wollen. Vermittelt werden Kenntnisse zur Omniverse Kit SDK und der Erstellung eigener Extensions und Apps. Die Teilnehmer lernen, wie sie mit Python die Omniverse-Plattform skripten und erweitern können – von kleinen Automatisierungen bis hin zu komplett neuen Tools, die direkt in Omniverse oder extern in Pipeline-Prozesse eingebunden werden. Nach diesem Modul sind die Teilnehmer in der Lage, Omniverse als Entwicklerplattform zu nutzen und so maßgeschneiderte Lösungen für ihre Projekte zu erstellen.

Typische Lerninhalte (Auszug):

  • Omniverse Kit & Extensions: Überblick über das Kit SDK – die Entwicklungsbasis für eigene Omniverse-Applikationen. Erklärung des Extension-Konzepts: Modularität von Omniverse erweitern, ohne den Core zu ändern. Die Teilnehmer richten eine Entwicklungsumgebung ein (Visual Studio Code, Zugang zur Omniverse Kit-Dokumentation) und laden Beispiel-Extensions.
  • Python-Scripting in Omniverse: Einführung in die Omniverse API. Anhand einfacher Beispiele (Skripte ausführen in der Script Editor Konsole von Omniverse) lernen die Teilnehmer Objekte zu erstellen, zu bewegen, Eigenschaften zu ändern. Beispiel: Ein Skript platziert automatisch 100 instanzierte Objekte in einem Grid oder importiert Daten aus einer CSV-Datei, um eine Szenerie aufzubauen.
  • Eigene UI-Tools entwickeln: Erstellung einer einfachen Omniverse Extension mit Benutzeroberfläche. Schrittweise entwickeln die Teilnehmer z. B. ein kleines Panel, mit dem per Knopfdruck eine bestimmte Aktion in der Szene durchgeführt wird (etwa alle Lichter ein-/ausschalten, Kamerapfade generieren o. Ä.). Dabei lernen sie, Qt/PySide im Omniverse-Umfeld zu nutzen und ihre Extension ins Omniverse-Menü einzubinden.
  • Pipeline-Integration via API: Fortgeschrittene Integration: Omniverse headless nutzen, um es in externe Anwendungen einzubetten. Verwendung der Omniverse REST-/RPC-Schnittstellen oder OmniGraph zur Kommunikation mit anderen Tools. Szenario: Automatischer Datentransfer – sobald in einem CAD-System ein neues Bauteil freigegeben wird, übernimmt eine Omniverse-Erweiterung die Aktualisierung der USD-Szene und stößt ein Rendering an. Solche Workflows werden konzeptionell erarbeitet.
  • Erweiterte Themen: je nach Interesse der Teilnehmer Ausblick auf weitere Entwickler-Themen: z. B. Entwicklung eigener Omniverse Connectors für noch nicht unterstützte Software, Nutzung von Omniverse Microservices (z. B. Rendering oder Übersetzer als Dienst), Einbindung von KI-Diensten (Audio2Face für Gesichtsanimation, GPT-gestützte Tools) in Omniverse.
  • Best Practices & Community: Hinweise zur Versionskontrolle von Extensions (Git Workflow), Teilen von Eigenentwicklungen innerhalb des Teams oder in der Omniverse-Community. Vorstellung der NVIDIA Developer Foren und Ressourcen, um Hilfe und Inspiration für eigene Omniverse-Entwicklungen zu finden.

Zielgruppe: Softwareentwickler, Technical Artists und Pipeline-Ingenieure, die mit Code arbeiten möchten. Programmiergrundkenntnisse (Python) sind erforderlich. Ideal für Teams, die Omniverse nahtlos in ihre Pipeline integrieren oder um spezielle Funktionen erweitern wollen.

  • Empfehlung: 2 bis 5 Tage pro Modul
  • Wir stellen dir auf Wunsch deinen individuellen Kursplan zusammen
  • inkl. Zertifikat
  • inkl. Übungs- und Beispieldateien
  • inkl. 30 Tage kostenlosen Support nach der Schulung
  • Schulungszeiten
  • 9:30 – 17:00 Uhr (8 x 45 min.) oder nach Absprache

Die Schulung richtet sich an 3D-Artists, Designer, Architekt:innen, Ingenieur:innen und Entwickler, die Omniverse für kollaborative 3D-Workflows, fotorealistische Visualisierung, digitale Zwillinge oder Pipeline-Automatisierung in Industrie-, Architektur- und Medienprojekten einsetzen möchten.

  • Gute allgemeine PC- oder Mac-Kenntnisse
  • empfohlene Voraussetzungen: Grundkenntnisse in CAD / 3D Grafik

ONLINE-SCHULUNG

  • Windows-PC oder Mac mit Soundkarte, aktuelles Windows-Betriebssystem – aktuelles macOS
  • Internet-Zugang über DSL / Kabel (Bandbreite mind. 256 Kbit/s, ab 512Kbit/s empfohlen)
  • Aktueller, moderner Browser wie z. B. Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Edge oder Apple Safari
  • Headset (Lautsprecher und Mikrofon alternativ) und Webcam (können wir gegen eine kleine Leihgebühr zur Verfügung stellen)
  • Zweiter Bildschirm empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig
  • Wir bieten MS Teams, Zoom, WebEx, Jitsi und BigBlueButton (Open-Source) als Videokonferenzlösung an

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