Neural Rendering für fotorealistische 3D-Szenen

In dieser praxisorientierten Schulung Kurs lernst du, wie sich aus gewöhnlichen Fotos oder Videoaufnahmen beeindruckend realistische 3D-Szenen erstellen lassen – Szenen, die sich interaktiv erkunden und nahtlos in bestehende Produktions-Workflows integrieren lassen.

Die Methode arbeitet mit kleinen volumetrischen „Gaussians“ als Basiselementen. Dadurch entstehen besonders weiche Lichtübergänge, plastische Materialdarstellungen und ein hoher Detailgrad. Anders als bei der klassischen Photogrammetrie, die mit Meshes und Texturen arbeitet, entfällt hier ein Großteil der aufwändigen Retopologie- und UV-Mapping-Prozesse.

Im Vergleich zu NeRF-Ansätzen hat das Gaussian Splatting durch ein ausgewogenes Verhältnis aus Bildqualität, Trainingsgeschwindigkeit und Export-Möglichkeiten weitere Vorteile. Ziel dieser Schulung ist, dir das Know-how zu vermitteln, um schnell und professionell überzeugende Ergebnisse zu erzielen – von der Aufnahme über die Datenaufbereitung bis hin zum Realtime-Export für Web, VR/AR oder Filmprojekte.

So ist unsere Schulung aufgebaut:
Einsteiger:innen werden Schritt für Schritt an die Methode herangeführt, während Fortgeschrittene von erprobten Best Practices, klaren Performance-Leitlinien und praxistauglichen Hybrid-Workflows profitieren – etwa durch die Kombination von CAD-/Polygon-Daten mit Splat-Szenen.

Wir behandeln typische Herausforderungen wie Bewegungsunschärfe, ungleichmäßige Belichtung, spiegelnde Oberflächen oder komplexe Innenräume. Dabei lernst du, wie sich diese Probleme schon beim Aufnehmen reduzieren lassen – und wie du sie im Training sowie bei der Qualitätskontrolle zuverlässig korrigierst.

Darüber hinaus widmen wir uns in dieser Schulung wichtigen Organisationsfragen: sinnvolle Dateistrukturen, Namenskonventionen, Versionierung und die Übergabe an DCC-Tools wie Blender oder an Echtzeit-Engines wie Unity und Unreal. Auf diese Weise erhältst du einen durchgängigen Workflow, der sich in Agenturen, Studios und Unternehmensumgebungen bewährt – inklusive Gaussian-Splatting-spezifischer Pipelines und eines „light-weight“ Web Viewers.

Dein Nutzen:
Du lernst eine praxisorientierte Methode, um schnelle und überzeugende 3D-Ergebnisse abzuliefern – ideal für Visualisierung, Web, VR/AR und Virtual Production.

Gerade diese Kombination aus Qualität, Tempo und Verlässlichkeit macht Gaussian Splatting besonders interessant – ob in der Architekturvisualisierung, der Produktdarstellung oder beim Aufbau „Digitaler Zwillinge“ (DZ) .

End-to-End-Workflow: vom Frame zur überzeugenden Szene

  1. Planung & Aufnahme – Pfade, Licht, Setcheck; Zieldefinition (Web, VR, Video).
  2. Datencheck – Auswahl, Stabilisierung, Konsistenz der Belichtung; Metadaten dokumentieren.
  3. Training – Initialisierung, Optimierung, Zwischenergebnisse visuell prüfen.
  4. Optimierung – Artefaktbereinigung, Tonemapping, Hintergrund, Masken.
  5. Export – Viewer/Video/DCC; Übergabe mit Versionierung und Readme.

Ein Web-Viewer für Marketing braucht andere Schwerpunkte als eine immersive VR-Demo oder eine Filmsequenz. Deshalb liefern wir Preset-Kombinationen, die sich in der Praxis bewährt haben. Dazu zählen Parameter für Sampling, Iterationslängen, sinnvolle Early Stops, aber auch Fallback-Wege, wenn einzelne Bereiche nicht sauber rekonstruieren (z. B. ergänzende Aufnahmen, Segmentmasken). Durch diese Entscheidungsbäume bleibt der Gaussian Splatting Workflow berechenbar – selbst wenn Rahmenbedingungen nicht ideal sind.

Damit du dich nicht in Detailfragen verlierst, liefern wir eine komprimierte „Cheatsheet“-Ansicht des Workflows: kurze Entscheidungspfade, Häufige Fehler → Ursache → Lösung. Im Teamalltag ist das besonders wertvoll, da es das Onboarding beschleunigt und die Qualität über mehrere Projekte hinweg stabil hält.

  • Zwischenprüfungen mit festen Checkpoints – Zeit sparen, Qualität sichern.
  • Messbare Kriterien (z. B. Kantenstabilität, Flächenruhe, Farbdrift).
  • Dokumentation der Settings für Wiederholbarkeit und Teamhandover.

Export & Integration in Blender, Unity & Unreal

  • Blender: Import-Add-ons, Material-Setups, Compositing, Kamerafahrten, Render-Presets.
  • Unity: URP/HDRP-Materialien, Szenenorganisation, Culling, Post-FX, XR-Profiling.
  • Unreal: Material/Instancing, Lumen/RT, Sequencer/VCam für Virtual Production.
  • Hybrid: präzise Mesh-/CAD-Objekte im Vordergrund, Splat-Umgebung für Licht/Atmosphäre.

Die Integration richtet sich nach dem Zielmedium. Für Marketing-Webseiten ist eine geringere Datenrate wichtiger als maximale Feinzeichnung; für VR-Demos priorisieren wir stabile FPS und Headroom für Interaktion. Wir liefern getestete Export-Pfade und Qualitätsstufen (Low/Medium/High), damit du mit wenigen Klicks passende Builds erzeugst. Zusätzlich erhältst du Empfehlungen für Dateinamen, Ordnerlogik, Release Notes und Übergabe-Readmes, damit Teamkollegen und Kunden die Assets nachvollziehbar einsetzen können – von Gaussian Splatting Blender bis Unity und Unreal Engine.

Ein Schwerpunkt liegt auf Fehlerrobustheit: Was tun, wenn ein Viewer auf Mobile ruckelt, ein Shader in URP anders aussieht als in HDRP oder Sequencer-Clips in Unreal kleine Farbverschiebungen zeigen? Wir geben konkrete Hilfen, damit Releases verlässlich live gehen – inklusive leichtgewichtigem Gaussian Splatting Web Viewer für Demos.

Lernziel:

Gaussian Splatting Schulung

Nach dem Kurs kennst du die Unterschiede zwischen Photogrammetrie, NeRF und Gaussian Splatting und kannst die Methode in deinen Projekten einsetzen. Du lernst die Planung und Durchführung robuster Captures (Foto/Video), Daten strukturiert aufzubereiten und Splat-Szenen eigenständig zu trainieren – inklusive Qualitätskontrolle und gezielter Artefaktbehebung.

Du lernst weiterhin den Export deiner Ergebnisse nach Blender, Unity (URP/HDRP), Unreal (Lumen/RT) sowie die Integration in einen Web-Viewer sowie in bestehende Pipelines.

Dabei optimierst du Performance entlang klarer Kennzahlen – von LOD, Culling und Streaming über Tonemapping bis zu XR-Budgets – und setzt hybride Workflows aus präzisen Mesh/CAD-Objekten und gesplatteten Umgebungen auf, um realistische, effiziente und wartbare Realtime-Erlebnisse zu liefern; unterstützt durch Checklisten, Presets und Versionierung für zuverlässige Wiederholbarkeit.

Du kannst den Kurs natürlich Online oder bei dir vor Ort absolvieren und in deinem eigenen Tempo lernen.

Gaussian Splatting Schulung Inhalte

Gaussian Splatting Schulung unserTRAINING.de
  • Grundlagen, Capture & erstes Training
  • Ziele, Use Cases, Beispiel-Showcase (Web, VR/AR, Video)
  • Theorie kompakt
  • NeRF vs Gaussian Splatting vs Photogrammetrie: Repräsentation, Laufzeiten, Exporte
  • Stärken/Schwächen, typische Fehlannahmen
  • Capture & Datenvorbereitung
  • Pfadplanung (Innen/Außen), Overlap, Belichtung/Weißabgleich
  • Stabilisierung, Frame-Extraction, Dateistruktur & Namenskonventionen
  • Erste Trainingspipeline
  • Pose-Schätzung, Initialisierung, Startparameter
  • Live: erstes Training starten, Zwischenstände lesen
  • Qualitätskontrolle & Fehlerbilder
  • Artefakte: Ghosting, Streifen, Rauschen, Lücken
  • Gegenmaßnahmen: Zusatzframes, Masken, Parameter
  • Workshop Projekt 1
  • Ziel: Proof of Concept Szene + dokumentierte Settings
  • Abgabe: Capture-Checkliste & Trainingsprotokoll
  • Optimierung, Export & Web/XR
  • Feinschliff & Looks
  • Farbmanagement, Tonemapping, dezente Post-FX
  • Messkriterien: Kantenstabilität, Flächenruhe, Farbdrift
  • Exporte & Integration
  • Blender: Import, Materials, Compositing, Kamerafahrten
  • Unity (URP/HDRP): Materialien, Culling, Post-FX, XR-Profiling
  • Unreal: Instancing, Lumen/RT, Sequencer/VCam (Virtual Production)
  • Web Viewer & Deployment
  • Leichter Viewer (WebGL/WebGPU), Hotkeys, Caching
  • Core Web Vitals: Ladezeit, Lazy Loading, Assetformate
  • Performance-Tuning
  • LOD-Strategien, Culling (Screen-Size/Distance), Sektorisierung
  • Streaming/Assets, Speicher, Profiling in Browser/Headset
  • Workshop Projekt 2
  • Ziel: First Delivery – Export + Viewer/XR-Probeaufbau
  • Abgabe: Builds (Low/Medium/High) + Release-Readme
  • Optional Tag 3 — Vertiefung & Team-Playbooks
  • Hybrid-Workflows (Mesh/CAD + Splat)
  • Maßhaltigkeit, Kollisionen, UI/Interaktion
  • Lighting-Konsistenz zwischen DCC/Engine/Web
  • Domänentracks (1–2 wählen)
  • ArchViz (Innenraum/Fassade)
  • Produkt/Industrie (Digitale Zwillinge, Showroom)
  • Virtual Production (Shot-basiert, Sequencer/VCam)
  • Troubleshooting
  • Mobile Ruckler, URP↔HDRP-Shaderdrift, Lumen-Farbverschiebung
  • Systematische Fehlersuche, Abnahme-Checklisten
  • Capstone-Projekt
  • Ziel: review-ready Szenenpaket (Web, DCC oder Engine)
  • KPI-Review & Entscheidungsmatrix (Qualität/Budget/Termin)
  • Abschluss & Handover
  • Team-Playbook (Checklisten, Presets, Versionierung)
  • Nächste Schritte, Roadmap, Option: Inhouse-Coaching
  • Transparente Organisation ist uns wichtig: Du erhältst frühzeitig eine Agenda, Zugang zu Beispielmaterial sowie einen Technik-Check (Audio/Video/Plattform). Nach dem Kurs fassen wir Ergebnisse, offene Punkte und empfohlene nächste Schritte zusammen – inklusive Links und Presets, damit du unmittelbar weiterarbeiten kannst.
  • 0Dauer: 2–3 Tage (je nach Vorkenntnissen & Projektfokus)
  • Format: Online oder Inhouse, deutschsprachig
  • Unterlagen: Handouts, Checklisten, Presets, Beispiel-Datensätze
  • Nachbetreuung: 30 Tage E-Mail-Support (optional verlängerbar)
  • Schulungszeiten: 9:00 – 16:00 Uhr (8 x 45 min.) oder nach Absprache
  • Architektur/Bau: Kontextvisualisierung, Bestandsaufnahmen, Innenraum-Atmosphäre.
  • Industrie: Digitale Zwillinge, Showrooms, Trainings & Wartungssimulationen.
  • Medien/Agenturen: Pitch-Visuals, Looktests, Virtual Production.
  • XR-Teams: VR/AR-Erlebnisse mit realen Umgebungen und natürlicher Lichtwirkung.
  • Forschung/Lehre: Reproduzierbare Daten, didaktische Beispiele, Experimente.

Der Kurs ist bewusst offen gestaltet: Von Kreativen über Techniker bis hin zu Projektleitern sprechen wir mit dem Kurs eine breite Zielgruppe an: Welche Anforderungen haben Entscheider (Budget, Termine, Stakeholder-Demos), worauf achten Artists (Qualität, Tools, Konsistenz), was brauchen Tech Leads (Performance, Wartbarkeit, Standards)? In den Praxisblöcken setzen wir den Fokus auf kommunikative Übergaben – nachvollziehbare Parameter, Checks, Readmes und Versionierung – damit Projekte auch im Team funktionieren.

Auf Wunsch passen wir Inhalte speziell auf deine Pipeline an (z. B. Blender-first, Unity-first), integrieren vorhandene Daten und definieren klare Erfolgskriterien für dein Team. So wird aus dem Kurs schnell ein unmittelbarer Praxisgewinn – etwa für Gaussian Splatting Architektur Visualisierung, Gaussian Splatting Produktvisualisierung, Gaussian Splatting Digitale Zwillinge und Gaussian Splatting Virtual Production.

Vorausgesetzt werden solide PC-Kenntnisse; erste 3D-/DCC-Erfahrung ist hilfreich, aber keine Pflicht. Für optionale Scripting-Teile sind Grundlagen in Python oder C# nützlich. Wir stimmen die Übungen auf dein Team ab, damit sich der Kurs nahtlos in euren Arbeitsalltag einfügt.

Wenn du bereits konkrete Use Cases mitbringst, integrieren wir diese in die Praxisblöcke und definieren klare Erfolgskriterien, z. B. ein funktionsfähiger Web-Viewer, ein kurzer Shot für ein Showreel oder ein lauffähiger VR-Prototyp. Der Kurs ist auch als Gaussian Splatting Workshop bzw. Gaussian Splatting Weiterbildung als Firmenworkshop Gaussian Splatting buchbar.

Interne Links: Blender GrundlagenUnity AR/VRCAD Grundlagen

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News / Updates & neue Funktionen

Die Tools und Pipelines rund um Gaussian Splatting entwickeln sich schnell weiter. Deshalb erscheinen an dieser Stelle laufend praxisrelevante Neuigkeiten. Besonders wichtig sind Beschleunigungen in der Pose-Schätzung und Splat-Optimierung, neue Exportpfade in DCCs/Engines sowie Viewer-Funktionen für Streaming und Mobile. Wir halten fest, welche Änderungen realen Mehrwert bringen – also spürbar Zeit sparen, Qualität erhöhen oder die Stabilität von Deployments verbessern – und was experimentell ist. So kannst du gezielt entscheiden, welche Neuerungen du früh übernimmst und was du lieber weiter beobachten möchtest – etwa bei Gaussian Splatting Blender, Gaussian Splatting Unity, Gaussian Splatting Unreal Engine und dem Gaussian Splatting Web Viewer.

  • Beschleunigte Pipelines: schnellere Pose-Schätzung, robustere Initialisierung, weniger I/O-Overhead.
  • Neue Exporte & Viewer: direkte Übergaben zu Blender/Unity/Unreal, Web-Viewer mit Caching/Hotkeys.
  • Material & Licht: bessere Handhabung von Glas/Metall/SSS, konsistentere Looks über Tools hinweg.
  • Hybrid-Workflows: stabilere Brücken zwischen Splat-Szenen und Mesh/CAD (Kollision, Physik, UI).
  • XR-Optimierung: aktualisierte Richtwerte (RenderScale, AA-Strategien, Foveated Rendering).

Performance-Tuning & Deployment (Web, VR/AR, Video)

  1. LOD & Culling: Screen-Size-Grenzen, Sichtweiten, Sektorisierung großer Szenen.
  2. Streaming & Speicher: Asset-Chunks, Asynchrones Laden, Kompression & Cache.
  3. Post & Farbe: Tonemapping, dezent eingesetzte Effekte, konsistente Looks.
  4. XR-Budgets: RenderScale, MSAA/TAA-Entscheidungen, Ziel-FPS je Plattform.

Wir entwickeln mit dir Profiling-Routinen für Browser und Headsets, damit du Engpässe sicher identifizierst. Du lernst, Kennzahlen sinnvoll zu interpretieren und Maßnahmen strukturiert abzuleiten, statt „nach Gefühl“ zu optimieren. Zusätzlich berücksichtigen wir SEO- und Core Web Vitals-Aspekte bei Web-Deployments: Ladezeit, Bildgrößen, Lazy Loading, Bildformate und sinnvolle Fallbacks. Für Video-Exporte zeigen wir, wie du Look-Konsistenz zwischen Viewern, Compositing und finalem Render hältst, damit die Qualität auch in Social Clips und Präsentationen überzeugt.

Ergänzend bekommst du Empfehlungswerte für gängige Zielgeräte (PCVR, Quest-Klasse, Mobile Web), samt realistischen Toleranzen. Das Ergebnis: stabile Demos ohne böse Überraschungen – und zufriedene Stakeholder. So optimierst du gezielt die Gaussian Splatting Performance für Web, Gaussian Splatting VR und Gaussian Splatting AR.

Erzeugung der Splat-Szene & Qualitätskontrolle

Wir zeigen außerdem, wie du realistische Looks sicherstellst: konsistentes Farbmanagement, sanftes Tonemapping und dezent eingesetzte Post-Effekte. So wirken Szenen stimmig – unabhängig davon, ob du sie als Web-Viewer, Video oder Engine-Asset ausspielst. Dieser Teil der Neural Rendering Schulung macht dich fit für reproduzierbare Qualität.

Bei der Erzeugung der Splat-Szene werden Kameraposen geschätzt, Gaussians initialisiert und iterativ hinsichtlich Position, Radius, Anisotropie und Opazität optimiert. Schon die ersten Zwischenergebnisse zeigen, ob Belichtungskonsistenz, Pfadplanung und Motivwahl passen. Wir trainieren das Auge, typische Artefakte sicher zu erkennen: „schwebende“ Punkte, Streifen in Übergangsbereichen, verrauschte Flächen oder fehlende Bereiche durch mangelnde Abdeckung. Für diese Fälle geben wir handfeste Gegenmaßnahmen an: Zusatzframes, gezielte Masken, alternative Parameter, selektive Nachbearbeitung in DCCs.

Aufnahme & Datenvorbereitung: solide Grundlagen für stabile Ergebnisse

Dieser Abschnitt ist der wichtigste Qualitätshebel. Schon kleine Verbesserungen bei Pfadführung und Belichtung reduzieren Artefakte deutlich. Wir zeigen dir, wie du kritische Oberflächen identifizierst, wann du zusätzliche Umläufe einplanst und wie du bei schwierigen Motiven (Glas, Metall, dunkle Nischen) robuste Daten sicherstellst. Dazu erhältst du Indoor/Outdoor-Checklisten, Parameterempfehlungen für Smartphones und Systemkameras sowie Vorlagen für Namenskonventionen und Projekt-Readmes. Mit diesen Standards lassen sich Projekte reibungslos im Team übergeben und wiederholen – ein zentraler Faktor, wenn du Skalierung oder Freigaben im Unternehmen im Blick hast. Dieses Gaussian Splatting Training legt den Fokus auf sauberes Capture und konsistente Belichtung.

Wir geben dir außerdem konkrete Fehlerbilder an die Hand: Woran erkennst du zu wenig Overlap, woher kommt der „geisternde“ Hintergrund, warum kippt die Belichtung in bestimmten Segmenten? Solche Muster früh zu sehen, spart später Trainingszeit und verhindert Nacharbeit. Dadurch bleibt die Pipeline kalkulierbar – ein entscheidender Vorteil im Alltag.

  • Pfadplanung: gleichmäßige Abdeckung, ausreichend Overlap, ruhige Bewegungen; bei Innenräumen mehrere Umläufe auf verschiedenen Distanzen.
  • Belichtung & Weißabgleich: konstante Parameter ohne Sprünge, bevorzugt niedrige ISO, kurze Verschlusszeiten gegen Motion Blur.
  • Referenzen & Marker: matte Marker auf spiegelnden oder gläsernen Flächen, gleichmäßige Ausleuchtung vermeiden harte Hotspots.
  • Vorverarbeitung: Stabilisierung, Frame-Extraction mit sinnvoller FPS, Cropping/Entzerrung; konsequente Dateibenennung.
  • Dateistruktur: Ordner wie raw/, frames/, proxies/, exports/, plus Begleit-Readme und Checkliste.

Grundlagen, Abgrenzung & Nutzen im Alltag

Gaussian Splatting stellt Szenen als dichte Verteilung kleiner, anisotroper Gaussians dar. Diese Einheiten tragen Farbe, Opazität und Forminformationen; gerendert erzeugen sie eine natürliche Lichtwirkung mit weichen Übergängen und hoher Plastizität.

Gegenüber Photogrammetrie, die in vielen Fällen exakte Geometrie liefert, punktet die Splat-Repräsentation mit Tempo und geringer Nacharbeit. Du ersparst dir viel Retopologie, UV-Unwraps und komplexe Textur-Setups – und erhältst dennoch eine visuell stimmige Szene. Im Vergleich zu NeRF ist die Optimierung oft schneller und die Pipeline klarer; die Ergebnisse sind gut in DCCs und Engines integrierbar.

Der große Mehrwert im Alltag: schnellere Turnarounds, überzeugende Visualisierungen für Pitches, Look-Entscheidungen, Architekturkontext, Showrooms oder interaktive Produktpräsentationen. Mehr dazu in den Abschnitten Photogrammetrie vs Gaussian Splatting und NeRF vs Gaussian Splatting – inkl. Hinweise zur NeRF Schulung.

In der Praxis empfehlen wir, die Stärken dieser Methode bewusst zu nutzen. Für Stimmung, Kontext und Immersion ist Gaussian Splatting ausgezeichnet, während CAD/Polygon weiterhin unverzichtbar bleibt, wenn maßhaltige Ableitungen, präzise Kollisionen oder belastbare technische Simulationen gefordert sind.

Gerade in Hybrid-Workflows entfaltet die Technik ihr Potenzial: Präzise Modelle im Vordergrund, gesplattete Umgebung im Hintergrund – mit konsistentem Lighting und Farbmanagement. Diese Trennung senkt Aufwand, erhöht Realismus und erlaubt es, Projekte budget- und fristgerecht zu liefern. Im Kurs vergleichen wir typische Szenarien (Innenraum, Fassade, Außenbereich, Maschinenraum) und zeigen, wo Gaussian Splatting klar gewinnt, wo Photogrammetrie oder NeRF sinnvoller sind – und wie du Entscheidungen transparent begründest.

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